digitalBAU 2026: Unser Rückblick

Drei intensive Tage digitalBAU in Köln liegen hinter uns und das Fazit ist eindeutig: Eine superspannende Veranstaltung, die die ganze Bandbreite an Digitalisierungsoptionen und Trendthemen wie KI und BIM darstellte. Nicht zu vergessen: die Themen Automatisierung und Robotik sowie die speziellen Möglichkeiten für Start-ups (ConTechs) im Rahmen der Founders Fights. KAMMACHI war zum ersten Mal dabei und hat wertvolle Erkenntnisse aus zahlreichen Gesprächen mitgenommen.

Intensive Gespräche und wertvolle Erkenntnisse 
Der erste Messetag war, wie erwartet, intensiv und voller neuer Eindrücke. Schnell kamen die spannenden Momente: Gespräche mit Unternehmen, die unterschiedlichste Digitalisierungsherausforderungen mitbrachten und direktes Feedback zum KAMMACHI-Ansatz gaben. 
Der zweite Tag übertraf alle Erwartungen. Die Gespräche am KAMMACHI-Stand rissen praktisch nicht ab – genau so, wie es sein sollte. Zahlreiche Unternehmen informierten sich über den Einsatz von SAP und das Add-in BAUSTEIN, wodurch wertvolle Insights von potenziellen Anwendern gewonnen werden konnten:

Insellösungen: Das Dauerthema der Baubranche 
Ein zentrales Thema, das sich durch alle Gespräche zog, waren Insellösungen. Kalkulationen in Excel – teilweise bereits mit KI-Unterstützung –, separate Buchhaltungssoftware und Aufmaßerfassung auf Papier sind nach wie vor Standard in vielen Bauunternehmen. Das Bewusstsein dafür, dass eine einheitliche Datenbasis unumgänglich für den betriebswirtschaftlichen Erfolg ist, wächst zwar, aber viele Unternehmen scheuen noch den ersten Schritt. 
Hier konnte KAMMACHI bereits konkrete Unterstützung bieten, denn mit dem KAMMACHI-Ansatz ist die Integration verschiedener Systeme definitiv kein Problem. 
Übrigens – das brandneue Whitepaper setzt genau an dieser Stelle an. Reinlesen lohnt sich!

ERP-Mythen erfolgreich widerlegt 
Ein weiteres Riesenthema war ERP – allerdings immer noch mit zahlreichen Mythen behaftet. In den Gesprächen konnten erfolgreich Vorurteile widerlegt werden wie „ERP im Allgemeinen ist starr und hilft Unternehmen nicht" oder „SAP ist ungeeignet für die Baubranche". 
Die Realität sieht anders aus: Mit dem Add-In BAUSTEIN wird SAP zur DER Lösung für die Baubranche – individuell an die Bedürfnisse der Unternehmen angepasst und nicht umgekehrt. Diese Botschaft kam bei den Messebesuchern sehr gut an und sorgte für viele interessierte Nachfragen.

Überraschung der Messe: Vertragsmanagement 
Eine echte Überraschung war das große Interesse am Vertragsmanagement. Diese BAUSTEIN-Funktion wurde von vielen Unternehmen konkret nachgefragt. Am Stand konnte direkt an realistischen Projekten gezeigt werden, wie BAUSTEIN hier unterstützt: zentrale und übersichtliche Ablage aller Verträge, verschiedene Vertragskategorien speziell für Bauunternehmen, automatische Wiedervorlagen für Vertragslaufzeiten oder Wartungen, Vertragsversionierungen und vieles mehr. 
Das Besondere: Diese Funktionen konnten Vertretern aus verschiedenen Bau-Subbranchen vorgestellt werden und alle waren sich einig: „Super!". 
Übrigens: Ein tolles Beispiel dafür, dass SAP für die Baubranche sehr gut funktioniert – die passende Erweiterung mit BAUSTEIN ermöglicht hier individuelle und auf die Baubranche zugeschnittene Möglichkeiten.

Die Leithemen der digitalBAU – spannend und vielfältig 
Die digitalBAU 2026 stellte Künstliche Intelligenz als zentrales Leitthema in den Mittelpunkt. Vor Ort zeigten unzählige Aussteller das Thema an ihrem Stand oder im Rahmen des umfassenden Vortragsprogramms auf. 
Auch die Gespräche zeigten: KI ist längst nicht mehr nur Zukunftsmusik, sondern wird bereits heute in verschiedenen Bereichen eingesetzt:

  • Dokumentenanalyse: Automatische Zusammenfassung umfangreicher PDFs und Projektunterlagen
  • Visualisierung: KI-gestützte Erstellung von Konzepten und 3D-Modellen
  • Kalkulation: KI-basierte Kostenermittlung für schnellere und präzisere Ausschreibungen
  • Planungsoptimierung: Automatisierte Analyse und Optimierung von Bauprozessen
  • BIM-Integration: Intelligente Verknüpfung von BIM-Modellen mit Projektablaufplänen  

Neben KI stand die digitale Prozessoptimierung im Fokus der Messe. BIM-Planung, Automatisierung und die grundsätzliche Frage, wie Bauunternehmen ihre Prozesse endlich richtig digital gestalten können, beschäftigten viele Messebesucher. 
Die digitalBAU 2026 machte deutlich: Effizienter planen, schneller bauen, nachhaltiger wirtschaften – die digitale Bauprozessoptimierung ist der Schlüssel zur Zukunft des Bauens. Dabei geht es nicht nur um einzelne Tools, sondern um die ganzheitliche Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette von der Planung über das Bauen bis hin zum Betreiben und Bewirtschaften von Gebäuden. 
Aus der KAMMACHI-Brille ergänzt: Es geht vor allem auch darum, den gesamten betriebswirtschaftlichen Prozess digital abzubilden und eine einheitliche und korrekte Datenbasis zu haben. Nur so können Bauunternehmen effizient arbeiten, ohne Daten mehrfach in unterschiedliche Tools eingeben zu müssen und am Ende doch mit falschen Rechnungen, Lohnzetteln, Kalkulationen dazustehen. Denn das bedeutet: Die Marge ist kleiner, als sie sein könnte.


Fazit: Die Baubranche ist bereit für die digitale Zukunft 
Die drei Tage digitalBAU 2026 haben gezeigt: Die Baubranche steht nicht mehr vor der Digitalisierung – sie ist mittendrin. KI-Anwendungen sind bereits Realität, ERP-Systeme wie SAP mit branchenspezifischen Erweiterungen lösen die Insellösungen-Problematik, und das Bewusstsein für integrierte Digitalisierungsansätze wächst kontinuierlich. 
Für KAMMACHI war die erste Teilnahme an der digitalBAU ein voller Erfolg. Die intensive Resonanz auf die Live-Demos, das große Interesse an BAUSTEIN und die vielen konstruktiven Gespräche bestätigen: Der Ansatz, SAP individuell an die Bedürfnisse der Baubranche anzupassen, trifft den Nerv der Zeit. 
Die Baubranche ist bereit für die digitale Zukunft – und KAMMACHI ist der richtige Partner, um diesen Weg erfolgreich zu gestalten.



Zurück zur Übersicht